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Häufig kommt die Anfrage, dass Kunden Rohlinge bedrucken möchten, die bereits vorgefertigt sind. Dabei lassen diese große Mengen CD-R Medien in einer Druckerei mittels Siebdruck vervielfältigen und lassen häufig ein Feld frei, in das später dann nur der Inhalt oder ein Code eingedruckt werden soll.
Diese Vorgehensweise erscheint erst einmal sinnvoll und einfach - jedoch steckt wie so häufig die Tücke im Detail:
Um genau in diesem Bereich etwas zu drucken muss der Rohling richtig gedreht werden und hier fängt es an. Es ist einem Kunden ja nicht zu zu muten, dass die Rohlinge alle exakt im Eingabeschacht liegen. Des weiteren brennen ja die meisten Roboter zunächst die Medien. Beim Brennvorgang werden die Rohlinge gedreht und es ist nicht klar wie diese aus dem Brenner heraus kommen.
Und genau hier muss nun der Roboter und die Software anpacken. Mittels einem im Roboterarm eingebauten Scanners können einige Roboter einen kleinen Strich im Innenring der Rohlinge erkennen und drehen die Medien entsprechend, bevor diese in den Roboter eingelegt werden. Es geht also nur mit markierten Rohlingen. Ohne diese Markierung ist ein richtiges Einlegen nicht möglich.
Einige Roboter, die diese Disziplin heute noch mit Bravour bewerkstelligen sind die von LSK. Jahrelange Erfahrung macht das möglich.
Auf der anderen Seite möchten wir diesen Kunden zu bedenken geben, das heute die Druckkosten für einzelne Rohlinge die vollflächig bedruckt werden häufig die Kosten vor die Vor und Nachbedrckung unterschreiten - also günstiger sind.
So macht es in unseren Augen mehr Sinn einfach unbedruckt Rohlinge zu nehmen und diese vollflächig zu bedrucken. Auch hier zeigt sich dann eine höhere Flexibilität! Wird einmal eine andere Serie mit z.B. einer anderen Hintergrundfarbe gedruckt werden, dann haben Sie mit "leeren" Rohlingen keine Probleme - bei einer Vorbedruckung müssen diese gewechselt werden.
Ich hoffe wir konnten auch mit diesem Beitrag Ihnen neue Denkanstöße geben. |