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Wir unterscheiden folgende Techniken:
Tintenstrahl Druck: Es wird direkt auf eine speziell beschichtete silbrige oder weisse Oberfläche gedruckt. Der Druck ist wisch- und teilweise schmierfest. Er ist in der Regel nicht wasserfest, ausser mit besonderen Medien wie z.B. den Taiyo Yuden Watershield, Aquaguard oder Aquashield Medien. Normale Medien bekommen Sie wasserfest indem Sie diese mit einem Fixierspray behandeln oder z.B. mit einem Laminator oder sogenannten Coater versiegeln. Der Tintenstrahl-Druck ist heute vollständig ausgereift. Er bietet eine hervorragende Qualität bei Texten, Logos/Grafiken und Fotos in Topqualität mit bis zu 4800 dpi. Die Anschaffungs-Kosten sind am tiefsten. Die Folgekosten sind günstig. Der Anwender kann den Tintenverbrauch mit geeigneten Motiven und der einstellbaren Auflösung selber beeinflussen. Insbesondere die neuen wasserfesten und kratzfesten Medien machen diese Drucktechnik zur meist verkauften. In den letzten Jahren wurde an dieser Technik sehr viel verbessert - so dass der Druck von anderen kaum noch zu unterscheiden ist - aber viele Vorteile birgt.
Thermotransfer Druck: Es wird direkt auf die neutrale Oberfläche der CD oder DVD gedruckt. Es sind keine speziellen Rohlinge nötig - wobei diese schon empfohlen werden. Der Druck wird mit Hitze und Druckaufgetragen. Folglich sollte der Rohling das aushalten. Der Druck ist wischfest, schmierfest und wasserfest. Für Fotos ist der Thermotransferdruck nicht geeignet, Texte gelingen sehr gut, Logos/Grafiken sind gut. Meist ist der Druck einfarbig, am meisten schwarz, 2 farbig ist teilweise auch möglich. Die Anschaffungskosten sind hoch, die Folgekosten gering, wenn es um s/w Druck geht. Erhältlich sind neben den teuren, professionellen Modellen auch ganz kleine und günstige Thermotransfer Drucker für den Hausgebrauch wie der Primera Z1. Dieser bedruckt allerdings nur 4 kleine Flächen und kann nicht vollflächig drucken.
Thermo Re-Transfer Druck: Dies ist der neue Industriestandard für höchste Qualitätsansprüche. Der Druck erfoglt auf eine Transferfolie und von dort wird er auf den Rohling aufgebracht, die eine speziell beschichteter silbrigen oder weissen Oberfläche haben müssen. Das Ergebnis ist vergleichbar mit dem Druck von Hochglanz-Print-Magazinen, gestochen scharf in brillanten Farben, schönste Schriften. Logos, Grafiken und vorallem auch Fotos gelingen perfekt. Nach dem Druck erfolgt eine vollautomatische Versiegelung mit einer Folie. Die Anschaffungs- und Folge-Kosten sind am höchsten, aber das Ergebnis z.B. mit einem Teac P-55B/C übertrift zum Teil sogar den Siebdruck bei Photos.
Siebdruck: Die Geräte sind unbezahlbar, nur Aufträge an externe Firmen sind sinnvoll. Siebdruck ist erst ab 1000 Stückzahlen preislich überhaupt sinnvoll, da einmalig pro Auftrag Fotoabzüge erstellt werden müssen. Ab 3000 Stück (immer alle identisch) ist der Siebdruck am günstigsten von allen möglichen Techniken. Die Folgestückkosten sind immer günstiger (das heisst: Stückpreis bei 10'000 Stück ist deutlich niedriger als bei 1000). Der Druck ist von 1 bis 6 Farben möglich, der Preis steigt mit der Anzahl der Farben. Typisch beim Siebdruck ist beim näheren Hinsehen die Qualität, die einem Bild in der Zeitung gleicht, wenn man dieses von der Nähe betrachtet. Der Siebdruck ist das Standard-Verfahren für grosse Auflagen von 10'000 Stück aufwärts.
Nicht professionelle Technik: Lightscribe Die Beschriften des Rohlingen erfolgt durch eine besondere Art des Brennens der Oberfläche des Speichermediums. Es ist ein spezieller Brenner nötig und es sind dafür speziell geeignete Rohlinge nötig. Der Brenner bedruckt die Rohlinge auf der Etikettenseite. Die Technologie noch sehr jung und nicht ausgreift: In der Wahl der Rohlinge ist der Benützer enorm eingeschränkt. Die Rohlinge sind teuer. Die Rohlinge müssen nach dem Brennen nochmals umgedreht eingelegt werden. Es kann nur einfarbig gedruckt werden, die Farbe ist meist ein schmutziges Braun. Der Kontrast ist gering. Texte und Logos gelingen mehr oder weniger lesbar, Fotos gelingen kaum. Der Druck eines einzigen Rohlings dauert über 30 Minuten. Für den professionellen Bereich ist LightScribe daher ungeeignet.
Nicht professionelle Technik: Labelflash Gegenüber Lightscribe ist Labelflash deutlich schneller. Eine Disk wird in ca. 7 Minuten beschriftet. Nach dem Brennen muss die CD oder DVD umgekehrt wieder eingelegt werden. Die beiden Verfahren Lightscribe und Labelflash sind inkompatibel. Beim Kauf des Brenners ist darauf zu achten, welche Technik er beherrscht. Wie bei Lightscribe müssen spezielle Rohlinge gekauft werden. Der Käufer ist auch hier extrem eingeschränkt. Möchte er einen Rohling einer bestimmten Firma kaufen, geht dies unter Umständen nicht, weil dieser Rohling nicht als Labelflash erhältlich ist. Das Ergebnis ist in der Regel blaumetallic, einfarbig. Der Kontrast ist noch schlechter als bei Lightscribe. Die Textqualtiät ist genügend, Fotos gelingen kaum. Die Beschriftungsseite und die Datenseite sehen sehr ähnlich aus, so dass der Rohling oft falsch eingelegt wird. Für den professionellen Bereich ist Labelflash ungeeignet.
Nicht professionelle Technik: Papieretikett Papieretiketten - sogenannte Label werden zuerst bedruckt und dann auf den Rohling geklebt. Bedruckung erfolgt meistens mit einem Tintenstrahldrucker oder auch einem Laserdrucker. Anschliessend ist es die grosse Herausforderung, das Label korrekt und ohne Falten von Hand auf den Rohling aufzubringen. Label sind in heutigen High-Speed Laufwerken eine grosse Gefahr. Sind der Label nicht exakt in der Mitte aufgebracht oder hat sich eine Falte gebildet, läuft die CD oder DVD nicht mehr rund. Das Gewicht ist nicht mehr zentriert. Als Folge kann die CD oder DVD im Laufwerk bei Geschwindigkeiten um 16x DVD oder 52x CD regelrecht explodieren. Medium und Laufwerk sind dann zerstört. Ein weiteres Problem besteht darin, dass sich das Label mit der Zeit teilweise von der Oberfläche löst. Diese Klebeteilchen können nicht mehr aus dem Laufwerk entfernt bleiben. Label sehen immer sehr schlecht und äusserst amateurhaft aus. Für den professionellen Bereich ist Label daher ungeeignet.
Die 3 nicht professionellen Techniken finden daher heute auch in keinem Roboter Verwendung.
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