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Kalibrierung nennt man den Vorgang einer Justierung. Bei Robotern können verschiedene Justierungen notwendig werden:
1) Druckkopfjustierung verschiedener Farbpatronen
Hiermit wird sichergestellt, dass die schwarze und Bunte Patrone zueinander eingesetzt den richtigen Abstand für ein perfektes Druckbild haben. Bei Robotern mit festem Druckkopf ist das nicht notwendig.
2) Kalibrierung der Packtiefe
Der Robotikarm greif nach Rohlingen an verschiedenen Stellen: Eingangs BIN(Schacht), Medium aus dem Laufwerk holen, Medium aus dem Drucker holen, Überprüfen der Menge der Medien im Eingangsschacht. Bei den meisten Vorgängen ist es nicht notwendig, dass man manuell den Roboter justieren muss. Das kann der Roboter eigentlich sehr gut alleine. Wenn es jedoch darum geht heraus zu finden wie viele leere DVDs noch im Eingangsschacht liegen, dann misst der Roboter den Abstand von Greiftiefe bis zur seiner maximalen Schachttiefe und ermittelt so den Abstand dividiert durch die durchscnittliche Mediendicke. Bedruckbare DVD-R haben aber zusätzlich zum Medium immer noch eine "Papierschicht" aufgebracht. Diese vergrößert nun den Abstand und je nach Toleranz können Roboter denken,dass Sie ggf. 2 Rohlinge gegriffen haben, oder aber noch mehr Rohlinge im Eingangsschacht sind als wie tatsächlich drin liegen.
So kann hier einmal eine Justierung notwendig werden. Primera nennt das z.B. Calibrate last Disc, andere Hersteller haben hierfür teilweise andere Namen oder aber auch keine Möglichkeiten. Sinnvoll ist es dann immer her zu gehe und ein und denselben Rohling zu verwenden, denn dann sind die dicken immer gleich.
3) Kalibrierung der Druckmitte
Der Rohling wird per Robotik in den Drucker eingelegt. Dieser justiert nun mittels eigener Mechanik den Rohling in die Mitte. Dieses geschieht sehr zuverlässig, aber in seltenen Fällen kann es vorkommen, dass Sie einen Ovalen Druck auf der fertigen DVD sehen. Dieses ist ein Hinweis, dass die Rohlinge nicht 100% zentriert sind und hier etwas nachjustiert werden sollte. Je nach Roboter können Sie das selbst machen, oder müssen einen Fachman rufen. Dieses ist aber äusserst selten der Fall.
4) Kalibrierung der Druckfarben
Einige Drucker in Robotern bieten die Möglichkeiten einer Farbkalibrierung. Dazu gibt es spezielle Druckmuster und Densiometer, die die Farben ausmessen und so einen optimalen Farbraum ermöglichen. Das ist immer dann notwendig, wenn Sie sehr genau die Farben drucken müssen, die Ihr Kunde verlangt. So haben einige Firmen z.B. eine Corporate Identity und damit das Logo einen ganz bestimmten Farton. Tintenstrahldrucker drucken meist im RGB Farbraum, während professionelle Fotoanwendungen häufig im CMYK Farbraum arbeiten. Um ein optimales Ergebnis zu erzielen geht also der Druckertreiber her und versucht Näherungswerte zu berechnen. Eine Kalibrierung hilft dabei dem Druckertreiber auf die Sprünge. Bei großen Aufträgen ist es beim CMYK Druckertreiber von TEAC aber auch möglich eine einzelne Farbe einer Corporate Identity im Druckertreiber abbilden zu lassen.
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