| Label druck |
Labeldruck bezeichnet den Aufdruck auf einer CD / DVD Blu-Ray Disc. Mit Label ist kein Papieretikett gemeint, sondern durchaus der direkte Aufdruck mit den verschiedenen Verfahren. Sie sollten das auf keinen Fall verwechseln. Papieraufkleber können nur schwer zentriert werden und haben so ein unruhiges Laufverhalten. Einige Laufwerke verweigern sogar komplett das lesen. Der Labelaufdruck hingegen wird so dünn aufgetragen, dass einzelne Farbflächen keinen Einfluss auf die Umdrehungen des Mediums haben.
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| Land |
Lands ist der beschreibbare Bereich des Dye auf den die Pits aufgebracht werden und existiert nur in der mikroskopischen Ebene. Er ist Bestandteil des DYE.
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| Layer |
Optische Speichermedien wie DVD oder auch die Blu-Ray Disc können mehrere Datenschichten übereinander gelagert haben. Durch dieses Maßnahme wird die Kapazität auf gleicher Fläche vervielfacht. So hat eine Blu-Ray Disc ca. 25GB Datenkapazität während eine Blu-Ray Dual Layer 50GB aufweist. Demnächst soll sogar eine vierfachschicht möglich sein. Möglich wird diese Technik durch variable Laser die so auch tiefere Schichten focussieren können.
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| Lead-in |
Der Lead-in bezeichnet den Vorspann einer CD der sich am Anfang befindet - nach den PCA (Program Calibration Area) und nach der PMA (Program Memory Area). Er markiert den Startbereich einer Session und beinhaltet das TOC (Inhaltsverzeichnis) der Session. Er kann bis zu ca. 10MB groß werden und er liefert bei CD-R auch den Adressbereich für die beschreibbaren Bereiche. Ist die CD nicht finalisiert worden, bleiben ja noch Sessions offen und es enthält die Adresse des nächsten beschreibbaren Bereichs. Solche Offenen Sessions können auch meist nur mit speziellen Programmen wieder gelesen und geschlossen werden.
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| Lead-out |
Der Lead-Out bezeichnet bei Compact Discs (CD / CD-ROM) der Nachspann, der dem letzten Track folgt. In diesem Bereich werden weitere notwendige Informationen geschrieben wie z.B. ein Abschluss einer Session und markiert damit das Ende der Session. Die Größe ist je nach Book Spezifikation fest gelegt und entspricht 13MByte bei der ersten Session einer Audio CD( 6750 Sektoren, 1,5Minuten). Sollten auf einem Medium mehrere Sessions abgespeichert sein, so brauchten die weiteren Sessions weniger Speicherplatz (2250 Sektoren, ~ 4MByte).
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| Mount Rainier |
Mount Rainier hat nichts mit einem verregnete Berg zu tun, sondern Rainier ist die richtige Schreibweise. Dieser Standard ist eine Sammlung verschiedener Spezifikationen die den Umgang mit CDRW Medien vereinfachen sollen. Um CDRWs mit einem Writer zu beschreiben, ist die Notwendige Software (Logik) im Brenner versteckt - und zum Teil auch im Betriebssystem. Die CDRW wird in 2kb Blöcke unterteilt, im Hintergrund werden Fehler korrigiert und defekte Sektoren vermerkt. Ein Vorteil ist die Formatierung im Hintergrund. CDRW Medien in einem Mount Rainier Laufwerk zu nutzen ist also so einfach wie mit einer Diskette umzugehen.
Was ist das Besondere an einem Mount Rainier-CD-RW-Laufwerk?
- Datenschutz durch Fehler-Management im Laufwerk
- Schnelle Hintergrundformatierung in einem internationalen Standard
- CD-Auswurf jederzeit
- Kompatibilität zwischen den gängigen Betriebssystemen
- Effektives Speichern durch kleine Speicherblocks (2KByte)
- Bedienungskomfort wie bei einer Diskette oder Festplatte
Im Prinzip werden die Daten in einem neuen erweiterten UDF Format auf der CDRW abgespeichert. Man wählte dieses Format, da die Hersteller der Betriebssystem schon unterstützten. Nur Mount Rainier-fähige Laufwerke können entsprechende Medien erstellen. Andere Laufwerke können die Daten allerdings lesen.
CD-RW-Standard Mount Rainier: Per Firmware-Update nachrüsten
Sie wollen den neuen Standard für wiederbeschreibbare Medien namens Mount Rainier auch mit Ihrem Brenner nutzen?
Derzeit unterstützen nur einige Brenner Mount Rainier, etwa Mitsumis CR 480A TE und Teacs CD-W540 oder Arctec Laufwerke. Doch auch ältere Brenner lassen sich per Firmware-Update um Mount Rainier bereichern - vorausgesetzt, die Hersteller programmieren die Firmware.
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| Offsetdruck |
Offsetdruck ist ein Druckverfahren, das vorwiegend für Printmedien und Verpackungen verwendet wird, also z.B. Zeitungen. Es ist ein indirektes Verfahren bei dem zunächst ein spiegelverkehrtes Bild auf Druckpatten aufgebracht wird. Offsetdruck ist erst wirtschaftlich ab ca. 5000 Exemplare eines Auftrages.
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| Orange Book |
Das Orange Book ist eine Spezifikation in der das Format der CD-R festgelegt wird. Neben dem Orange Book gibt es noch viele andersfarbige Bücher, die CD oder DVD Spezifikationen beinhalten. Die Farben beziehen sich auf die Umschlagfarben der Bücher, in denen die Spezifikationen wie folgt beschrieben sind.
In neuerer Zeit gibt es auch amerikanische Sicherheitsrichtlinien, die in solchen "Büchern" veröffentlicht werden.
In Bezug auf die Medienproduktion ist das Orange Book 1990 spezifiziert worden und beschreibt eben die einmal beschreibbare CD.
Die üblichen CD-R Medien besitzen eine Kapazität von 650MB oder 700MB - also 74Minuten oder 80Minuten Audio Spielzeit. Wie viele Sektoren genutzt werden und wie groß ein Sektor ist wird im Orange Book näher beschrieben. Hier sollte man nur wissen: Neben den 2KByte die für Daten zur Verfügung stehen gibt es in den Sektoren immer noch 304 Bytes die für die Datenstruktur genutzt werden.
Hierbei ist die CD-R noch als CD-WO (Write Once) beschrieben. Auch die Kodak Photo CD wird hier beschreiben. Andere Formate sind in den anderen Büchern zu finden:
- Red Book für Audio CDs
- Yellow Book für Daten CDs
- Green Book für CD-I
- Orange Book für CD-R
- White Book für Video CDs
- Blue Book für CD-Extra
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| Pantone |
Pantone ist der Name einer Firma, die ein Farbsystem entwickelte das in der Druckindustrie vielfach Verwendung findet. Dieses System besteht aus 14 Grundfarben die miteinander kombiniert oder vermischt alle anderen Farben dieses Systems ergeben. Farbkarten können vom Hersteller oder Firmen die damit arbeiten geliefert werden. Häufig findet man in den Scalen Sonderfarben die ansonsten kaum Verwendung finden. Hierdurch werten einige Firmen Ihre Logos auf. Auf der anderen Seite kann es für die Druckdienstleister durch diese Sonderfarben schwieriger werden den genauen Farbwert zu drucken, wenn nicht selbst mit Pantone Scalen gearbeitet wird.
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| PIT |
Pit sind die Vertiefungen auf einer CD im Groove (Rille). Sie tragen die Informationen. Im Prinzip wird im Dye (Datenträgerschicht) durch punktuelle Erhitzung - dem sogenannten Brennen - die Reflektivität der darunter liegenden Reflektionsschicht - also des Lasers beeinflusst. Durch die unterschiedliche Information die dann der Lese-Laser ausließt, werden die Daten gelesen.
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| Proof |
Proofs nennt man vorab Drucke für Druckaufträge aller Art. Bevor es zur tatsächlichen Vervielfältigung kommt wird auf Papier mit Druckern die gleich kalibriert sind ein Probeausdruck vorgenommen. Dabei werden auch die Kalibrierungswerte des Proof-Druckers mit ausgegeben. So soll frühzeitig verhindert werden, das Druckfehler sowohl in Farbe als auch im Inhalt passieren. Kunden nehmen Proofs ab und danach wird erst der Druck hergestellt. Ein Probedruck ohne Referenzwerte des Druckers ist eigentlich nur ein Testdruck. Dieser ist natürlich gerade im Digitaldruck unkritisch, da er auf dem Endmedium erstellt werden kann.
Screenproofs nennt man Ausdrucke auf dem Bildschirm, die teilweise auch vor einer Druckfreigabe gesandt werden.
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| Red Book |
Das Red Book ist der Ursprung aller "Rainbow" Bücher - die die physikalische Aufteilung der Daten auf einem runden Datenträger (Compact Disc) beschreiben. Es wird beschrieben wir die Daten aufgeteilt sind (Blöcke + Rahmen) sowie das Kodierungsverfahren und die Fehlerkorrektur bestimmt.
Das Red Book beschreibt nur Audio CDs - keine Daten CDs und diente als Grundlage für weitere Bücher, deren Name sich auf die Umschalgsfarben bezieht.
Maßgeblich am Red Book waren die Firmen Philips und Sony beteiligt.
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| SAO |
SAO ist die Abkürzung für Session-At-Once und beschreibt eine eine Aufzeichnungsmethode für CDs und DVDs, bei der eine Session geschrieben wird, ohne den Laser auszuschalten oder neuzujustieren. Es wird immer abschnittsweiese eine Session geschrieben und geschlossen - aber nicht das ganze Medium! Mit Hilfe eines Zeigers auf das Ende des abgeschlossenen Bereiches können weitere Sessions hinzugefügt werden. Ist eine Disc abgeschlossen ist das nicht mehr möglich.
Eine Session beinhaltet eine oder mehrere Audio- oder Daten-Tracks. Sehr interessant sind die Multisessions für Audio-Player, die nur die erste Session lesen können! Bonusmaterial kann man so in einer weiteren Session z.B. in Form von Daten (CD-Extra) abgespeichert werden. Häufig werden auch Sessions nicht erweitert sonder einfach weitere Sessions auf einer CD angelegt und damit die erste Session versteckt. Mit Hilfe spezieller Software können allerdings die vorhergehenden Session dann wieder gemountet werden und die Daten sind dann sichtbar.
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| SATA |
SATA oder S-ATA steht für Serial ATA und wurde 2000 von Intel als Weiterentwicklung des P-ATA (Parallel ATA) Standards veröffentlicht. Im gegensatz zum PATA Standard werden hier die Daten also seriell - nacheinander - übermittelt.
Heute gibt es häufig nur noch DVD und Blu-Ray Laufwerke, die per SATA angesteuert werden. Nach und nach sterben die ATA (eigentlich PATA) Laufwerke aus.
SATA kabel sind auch Punkt zu Puntk Verbindungen währen an ein PATA Kabel 2 Laufwerke angeschlossen werden konnten.
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| SCSI |
SCSI ist eine Computerschnittstelle (intern oder auch extern verfügbar) mit der Laufwerke, Festplatten und andere Geräte wie auch z.B. Scanner angesprochen wurden. Es ist die Abkürzung für "Small Computer System Interface". Heute findet diese Schnittstelle keine Verwendung mehr bei CD oder DVD Robotern. Die Schnittstelle bot Vorteil bei Geschwindigkeit und Ansteuerung. Heute gibt es Weiterentwicklungen, allerdings ist USB2 heute vollkommen ausreichend, wenn ein Rechner extern angeschlossen wird. Daher gehen wir nicht weiter auf diese Schnittstelle ein.
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