Start Glossar

Glossar häufiger Begriff rund um CD DVD und Blu-Ray Roboter

Es sind 69 Einträge im Lexikon.
Nach Lexikon-Einträgen suchen (Nur normale Begriffe sind erlaubt)
Beginnt mit Enthält Exakter Begriff Klingt wie
Alle | A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | O | P | R | S | T | U | W | Y
Seite:  « Zurück 1 2 3 4 5

Alle

Begriff Definition
Serielle Schnittstelle

Eine serielle Schnittstelle ist bei Robotern meistens eine sogenannte RS-232 Schnittstelle und war früher aufgrund Ihrer geringen Datenübertragungsgeschwindigkeiten lediglich für die Ansteuerung der Robotik geeignet. Sofern heute noch serielle Schnittstellen vorhanden sind und nicht durch USB Schnittstellen ersetzt wurden, sind diese mit 57.600Bit/s recht langsam. Sollten aktuelle PCs keine serielle Schnittstelle mehr haben gibt es heute auch USB->Seriell Wandler, die die Signale wandeln können.

TAO

TAO ist die Abkürzung für Track-At-Once und beschreibt ein CD-Aufzeichnungsverfahren, bei dem alle Tracks einzeln auf die CD-R geschrieben werden. Mit TAO können Discs in in mehreren Durchgängen beschrieben werden, wobei durch das neue Ansetzen der Tracks eine Pause entsteht. Hier wird der Laser neu angesetzt und ausgerichtet. Für Audio-CDs wird diese Methode nicht empfohlen, denn bei Disc at once können Sie die Pausen bestimmen und weitere Informationen mit auf den Weg geben. Bei TAO wird auch ein Run-OUT und Run-IN Block vor jedem Track (Lied einer Audio CD) geschrieben. Gelegentlich führen diese Blöcke bei älteren Brennern zu Knackgeräuschen bei der Wiedergabe.

TOC

Table of Contents (TOC)

Die "Table of Contents" (TOC) ist das zentrale "Inhaltsverzeichnis" jeder CD/DVD/BD. Die TOC enthält die Startpositionen der einzelnen Tracks der CD. Im Prinzip ist die TOC nur eine einfache Tabelle der Form: Track 1: Position 02:03:30 Track 2: Position 07:34:34 Track 3: Position 11:23:45 Ende der CD: Position 14:45:24

Ein Audio CD-Player liest beim Einlegen der CD die TOC ein, und kann somit die einzelnen Tracks anspringen. Die Informationen stehen immer klar und deutlich für jedes Gerät in dieser Spur und werden immer nach dem eigentlichen Brennvorgang am Ende der Session auf das Medium gebracht.

Hinweis zu Daten-CDs: Bei Daten-CDs enthält die TOC nur einen Verweis auf die Daten-Tracks. Das CD-Inhaltsverzeichnis wie es nachher im Explorer sichtbar ist (d.h. die einzelnen Dateien) werden in weiteren Strukturen innerhalb des Daten-Tracks gespeichert.

Die TOC wird im Leadin-Bereich gespeichert. Bei einer Multisession-CD befindet sich in jedem Leadin jeder Session eine neue TOC. Darum dauert es auch häufig länger, bis eine Multisession CD/DVD/BD eingelesen wird.

UDF

UDF steht für Universal Disk Format. Mittells "Incremental Packed Writing" (schreiben von Paketen nach einander nutzt man dieses Format zunächst für wiederbeschreibbare CDs (CD-RW). Bei älteren Betriebssystem geschieht das mittels extra Software, aktuelle haben es eingebaut und es werden so nicht kontinuierlich Daten an den Brenner gesandt, sonder in Paketen, die der Brenner dann selbst schreibt. Sie können dann UDF Formatierte Medien auch wie eine Festplatte nutzen und per Drag&Drop einzelne Dateien brennen.

Das UDF Format ist standardisiert und sehr verbeitet. UDF wurde als ISO13346 normiert. UDF soll Plattform unabhängig sein und erweitert die ISO 9660 Norm so dass Dateinamen z.B. 255 Zeichen lang sein können. Die Versionen gehen heute noch bis 2.5 das zum Brennen für Blu-Ray Discs RE genommen wird und 2.6 für BD-R.

Unicode

Internationaler Standard zur Vereinheitlichung unterschiedlicher Zeichensysteme.

Mit der Zuordnung von digitalen Codes zu jedem beliebigen sinntragenden Zeichen bzw. Textbaustein will Unicode die Inkompatibilität unterschiedlicher Zeichensysteme in den verschiedenen Ländern(z.B. Deutschland, Russland, Mazedonien...) beseitigen. Viele Zeichen, die im Unicode-Standard enthalten sind, sind sogenannte Kompatibilitätszeichen, die aus Unicodesicht bereits mit anderen in Unicode kodierten Zeichen bzw. Zeichensequenzen dargestellt werden können, so z. B. die deutschen Umlaute, die theoretisch mit einer Sequenz aus dem Basisbuchstaben und einem kombinierenden Trema dargestellt werden können. Bei der Unicode-Normalisierung werden die Kompatibilitätszeichen automatisch durch die in Unicode vorgesehenen Sequenzen ersetzt. Dies erleichtert die Verarbeitung von Unicode-Texten erheblich, da so nur eine mögliche Kombination für ein bestimmtes Zeichen steht, und nicht mehrere verschiedene.

Urheberrecht

Das Urheberrecht ist in einem Gesetz (Uhg) verbrieft das die Rechte am eigenen Werk sichert und regelt. Je nach Land gelten unterschiedliche Bestimmungen.

USB

Der Universal Serial Bus (USB)ist eine serielle Schnittstelle, die Computer (oder HOSTS) mit anderen Peripherie Geräten verbindet. Über den alten Standard 1.0 konnten maximal 12MBit/s übertragen werden. DVD Roboter arbeiten heute mit USB 2.0, das 480MBit/s übertragen kann. Bei den gängigsten Robotern reicht somit ein Kabel um über USB 2.0 sowohl die Daten für die Brenner als auch die Steuersignale und Druckdaten gleichzeitig zu übertragen. Es muss darauf geachtet werden, dass entsprechend auch USB 2.0 Kabel genutzt werden. Kabel sollten 3-5m nicht überschreiten. Es gibt Line-Extender für bis zu 30m. 2008 wurde die Spezifikation USB 3.0 mit Datenranten von 5 Gbit/s vorgestellt.

White Book

Das White Book Format spezifiziert die Video-CD und wurde 1993 von Philips und JVC festgelegt. Eine Video-CD ist der Vorläufer der DVD. Hier wurden die Daten im MPEG-1 Format abgespeichert. Viele DVD-Player können heute auch noch Video-CDs wiedergeben. Im selben Book wurde auch eine Karaoke-CD spezifiziert. Heute ist das Format kaum noch in Verwendung und wird hier nur der Vollständigkeit halber aufgeführt.

Yellow Book

Das Yellow Book spezifiziert die Art und Weise wie Daten auf eine CD-R geschrieben werden. Das Yellow Book unterscheidet 2 Unterformate: Mode 1 mit Fehlerkorrekturen Mode 2 ohne Fehlerkorrekturen (z.B. bei der XA CD-ROM)

Diese Spezifikationen sind auch Vorläufer der ISO 9660 Norm. Später gab es auch noch ein extended Yellow Book. Die Yellow Book Spezifikation basiert auf dem Red Book von 1982.

Seite:  « Zurück 1 2 3 4 5
Copyright © 2010 DVD-Roboter.de. Alle Rechte vorbehalten.
 

Werbung